Schlagfertigkeit gehört zu den Eigenschaften, die man gerne besitzen möchte. Besonders dann, wenn man sich über die Äußerung eines Mitmenschen sehr ärgert. Man möchte sofort "kontern" und demjenigen gehörig des Marsch blasen oder auch mit einer noch passenderen Bösartigkeit den Spieß umdrehen.
Häufig höre ich von Mitmenschen: "Dem hab ich es aber gezeigt". Oder: "Dem hab ich mal so richtig die Meinung gesagt". Was bringt das? Ist der andere deshalb einsichtiger? Gelingt es, dessen Meinung dadurch etwa zu ändern? Ich glaube eher nicht. Vielleicht gelingt es noch mit Argumenten, aber sicher nicht mit besserwisserischer Kritik oder gar einer Zurechtweisung. Halten Sie es lieber wie der Dichter Theodor Fontane, dessen Gedicht viel Weisheit enthält:
Überlass es der Zeit
Erscheint dir etwas unerhört,
Bist du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuchs nicht mit Streit,
Berühr es nicht, überlass es der Zeit.
Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,
Am zweiten lässt du dein Schweigen schon gelten,
Am dritten hast du's überwunden;
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
(Theodor Fontane, 1819-1898)
Zitate, Gedichte, Geschichten und vieles mehr über Lebensphilosophie und Lebensweisheiten
Mittwoch, 2. Januar 2013
Dienstag, 1. Januar 2013
Gedanken für das neue Jahr
Am Ende des Jahres bzw. zum Jahreswechsel machen wir uns Gedanken. Was wird das neue Jahr bringen? Wir hoffen auf ein weiterhin friedliches Miteinander, keinen Krieg im eigenen Land und für die Familie Gesundheit und ein ausreichendes Einkommen.
Das alles ist nicht selbstverständlich. Auch in unserer Wohlstandsgesellschaft gibt es Menschen, denen es schlecht geht, die jeden Tag, jeden Monat kämpfen müssen - ums Überleben. Große Konzerne entscheiden, häufig im Ausland, ob eine Firma weiter geführt wird oder ob "es sich nicht mehr lohnt". Tausende Arbeitsplätze und viele Familien sind betroffen. Laut Neujahrsansprache unserer Bundeskanzlerin soll es in diesem Jahr für die Wirtschaft nicht so gut aussehen. Die Krise ist noch nicht überstanden. Viele Länder in der EU kämpfen mit Schulden. Die Bürger dieser Länder haben darunter zu leiden und machen teilweise auch Deutschland für diese Situation verantwortlich. Den Deutschen geht es noch verhältnismäßig gut. Aber wie lange noch? Wird man uns mit weiteren Opfern und Abgaben überfordern? Muss immer der kleine Mann für Veränderungen, wie z. B. den Ausstieg aus der Atomenergie, zahlen? Werden wir überhaupt noch gefragt oder entscheidet eine kleine Gruppe, die weit davon entfernt ist, beurteilen zu können, wie ein einfacher Arbeiter über die Runden kommen kann? Arbeit muss sich wieder lohnen, die Abzüge und Kosten dürfen uns nicht erdrücken. Nur so kann es wieder aufwärts gehen.
Der berühmte Philosoph und Begründer der abendländischen Philosophie Aristoteles sagte bereits:
„Wo kein Eigentum ist, da ist auch keine Freude zum Geben; da kann niemand das Vergnügen haben, seinen Freunden, dem Wanderer, den Leidenden in ihrem Mangel zu helfen."
Aristoteles (384-322 vor Chr.)
Wenn dann noch der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, meint, dass das Gehalt der Kanzlerin nicht ausreichend sei, dann frage ich mich, wie weit unsere Volksvertreter den Bezug zur Realität verloren haben. Man müsste diesen Herrn zwingen, einmal ein Jahr lang mit dem Lohn eines Arbeiters auszukommen, von dem er gewählt werden möchte.
Hoffen wir das Beste für das neue Jahr. Ich wünsche allen Lesern meines Blogs vor allem Gesundheit und alles erdenklich Gute für 2013.
Das alles ist nicht selbstverständlich. Auch in unserer Wohlstandsgesellschaft gibt es Menschen, denen es schlecht geht, die jeden Tag, jeden Monat kämpfen müssen - ums Überleben. Große Konzerne entscheiden, häufig im Ausland, ob eine Firma weiter geführt wird oder ob "es sich nicht mehr lohnt". Tausende Arbeitsplätze und viele Familien sind betroffen. Laut Neujahrsansprache unserer Bundeskanzlerin soll es in diesem Jahr für die Wirtschaft nicht so gut aussehen. Die Krise ist noch nicht überstanden. Viele Länder in der EU kämpfen mit Schulden. Die Bürger dieser Länder haben darunter zu leiden und machen teilweise auch Deutschland für diese Situation verantwortlich. Den Deutschen geht es noch verhältnismäßig gut. Aber wie lange noch? Wird man uns mit weiteren Opfern und Abgaben überfordern? Muss immer der kleine Mann für Veränderungen, wie z. B. den Ausstieg aus der Atomenergie, zahlen? Werden wir überhaupt noch gefragt oder entscheidet eine kleine Gruppe, die weit davon entfernt ist, beurteilen zu können, wie ein einfacher Arbeiter über die Runden kommen kann? Arbeit muss sich wieder lohnen, die Abzüge und Kosten dürfen uns nicht erdrücken. Nur so kann es wieder aufwärts gehen.
Der berühmte Philosoph und Begründer der abendländischen Philosophie Aristoteles sagte bereits:
„Wo kein Eigentum ist, da ist auch keine Freude zum Geben; da kann niemand das Vergnügen haben, seinen Freunden, dem Wanderer, den Leidenden in ihrem Mangel zu helfen."
Aristoteles (384-322 vor Chr.)
Wenn dann noch der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, meint, dass das Gehalt der Kanzlerin nicht ausreichend sei, dann frage ich mich, wie weit unsere Volksvertreter den Bezug zur Realität verloren haben. Man müsste diesen Herrn zwingen, einmal ein Jahr lang mit dem Lohn eines Arbeiters auszukommen, von dem er gewählt werden möchte.
Hoffen wir das Beste für das neue Jahr. Ich wünsche allen Lesern meines Blogs vor allem Gesundheit und alles erdenklich Gute für 2013.
Sonntag, 7. Februar 2010
Jugendwahn in der alternden Gesellschaft
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| Bild Pixabay |
Was mir zur Zeit besonders auffällt sind die Werbeaussagen der Hersteller von Gesichtscremes. Es gibt nicht mehr die einfache Fettcreme zum Schutz der Haut vor Sonne, Trockenheit oder Kälte, sondern es muss etwas ganz besonderes sein: eine Anti-Aging-Creme oder Antifaltencreme. Haben wir das wirklich nötig? Müssen wir Geschäftemachern der Industrie das Geld in den Rachen werfen wegen ein paar Versprechungen, nach dem Einreiben ihrer Anti-Aging-Creme um 10 Jahre jünger auszusehen oder Hautfalten um einen bestimmten Prozentsatz zu reduzieren? Ob die Aussagen der Werbung stimmen, sei mal dahingestellt.
Wass soll eigentlich immer der Ausdruck: "Du siehst aber viel jünger aus" oder "Für Dein Alter hast Du Dich gut gehalten"? Eigentlich kann doch der einzelne nicht allzuviel für sein Aussehen. Der eine altert weniger schnell als der andere. Ist es ein Verdienst, jünger auszusehen als andere im gleichen Alter?
Diese Fragen möchte ich den Lesern dieses Blogs einmal allen ernstes stellen. Ich selbst stehe zu meinem Alter und weiß, dass man mit 60 nicht mehr aussehen kann wie ein Teenager. Natürlich sollte man sich auch im Alter nicht gehen lassen. Gegen ein gepflegtes Äußeres ist auch im Alter nichts einzuwenden. Doch habe ich so meine Zweifel daran, dass die Angebote der Industrie und deren Werbeaussagen außer satten Gewinnen in der Kosmetikbranche keinen von den älteren Damen und auch Herren wirklich um Jahre jünger aussehen lassen. Mein Tipp: Stehen Sie zu Ihrem Alter, pflegen Sie sich normal und versuchen Sie nicht, Ihre Lachfalten zu verbergen!
Freitag, 17. Juli 2009
Der Papst zur Wirschaftskrise
Am Anfang der wichtigste zusammengefasste Satz des Papstes Benedikt XVI in seiner neuesten Enzyklika: Wirtschaft braucht ein ethisches Fundament.
Der Papst fordert eine Art globale soziale Marktwirtschaft auf ethischem Fundament. Er beschäftigt sich in seiner "ENZYKLIKA CARITAS IN VERITATE" auf ca. 140 Seiten mit diesem doch finde ich wichtigen Thema. Hier finden sich grundlegende Betrachtungen zu Mensch, Wirtschaft und Entwicklung, aber auch Kritik an Fehlentwicklungen der Globalisierung. Natürlich kann er keine konkreten Lösungsvorschläge geben. Hier sieht er Politik und Wirtschaft in der Verantwortung.
Wie bei so vielen anderen Themen, wie z.B. der Empfängnisverhütung in Afrika, lohnt es sich auch hierbei, dem Papst genauer zuzuhören und ihn nicht sofort zu kritisieren, wie es bei manchen vor allem links gerichteten Politikern, Vereinen, Organisationen und vielen Menschen, häufig voreilig getan wird.
So ist es mir zum Beispiel in einem Forum ergangen, als ich mich nach mehreren Postings zur Papstreise nach Afrika mit dem Inhalt: "Der Papst hat se wohl nicht alle", "er sollte sich nicht in Dinge einmischen, von denen er nichts versteht", etc. einmischte und auf zwei Artikel verlinkte, die doch einiges zu diesem Thema klarstellten. Ich möchte hier auch zu diesen Artikeln einen Link setzen:
Wie weltfremd ist der Papst:
http://www.neon.de/kat/fuehlen/sex/268708.html
Und:
http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/religion/76996.html
In diesem besagten Forum wurde ich dann darauf hingewiesen, dass man nicht aus jedem Thema eine "Grundsatzdiskussion" herbeiführen könne. Nun, wofür sollten denn solche Foren sonst geeignet sein? Jedenfalls sollte man sich immer umfassend informieren, sonst besteht die Gefahr einer Manipulation und die anderen haben leichtes Spiel. Jede Sache hat bekanntlich immer zwei Seiten. Egal, was von Seiten des Papstes geschieht, es kommen sofort kritische Töne. Es gäbe keine konkreten Lösungsvorschläge, alles sei zu allgemein gehalten usw.
Bevor man über die neueste Enzyklika des Papstes Kritik äußert, sollte man sie wirklich komplett lesen. Hier ein Link:
ENZYKLIKA CARITAS IN VERITATE
Der Papst fordert eine Art globale soziale Marktwirtschaft auf ethischem Fundament. Er beschäftigt sich in seiner "ENZYKLIKA CARITAS IN VERITATE" auf ca. 140 Seiten mit diesem doch finde ich wichtigen Thema. Hier finden sich grundlegende Betrachtungen zu Mensch, Wirtschaft und Entwicklung, aber auch Kritik an Fehlentwicklungen der Globalisierung. Natürlich kann er keine konkreten Lösungsvorschläge geben. Hier sieht er Politik und Wirtschaft in der Verantwortung.
Wie bei so vielen anderen Themen, wie z.B. der Empfängnisverhütung in Afrika, lohnt es sich auch hierbei, dem Papst genauer zuzuhören und ihn nicht sofort zu kritisieren, wie es bei manchen vor allem links gerichteten Politikern, Vereinen, Organisationen und vielen Menschen, häufig voreilig getan wird.
So ist es mir zum Beispiel in einem Forum ergangen, als ich mich nach mehreren Postings zur Papstreise nach Afrika mit dem Inhalt: "Der Papst hat se wohl nicht alle", "er sollte sich nicht in Dinge einmischen, von denen er nichts versteht", etc. einmischte und auf zwei Artikel verlinkte, die doch einiges zu diesem Thema klarstellten. Ich möchte hier auch zu diesen Artikeln einen Link setzen:
Wie weltfremd ist der Papst:
http://www.neon.de/kat/fuehlen/sex/268708.html
Und:
http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/religion/76996.html
Anmerkung: Leider sind die verlinkten Artikel nicht mehr sichtbar.
In diesem besagten Forum wurde ich dann darauf hingewiesen, dass man nicht aus jedem Thema eine "Grundsatzdiskussion" herbeiführen könne. Nun, wofür sollten denn solche Foren sonst geeignet sein? Jedenfalls sollte man sich immer umfassend informieren, sonst besteht die Gefahr einer Manipulation und die anderen haben leichtes Spiel. Jede Sache hat bekanntlich immer zwei Seiten. Egal, was von Seiten des Papstes geschieht, es kommen sofort kritische Töne. Es gäbe keine konkreten Lösungsvorschläge, alles sei zu allgemein gehalten usw.
Bevor man über die neueste Enzyklika des Papstes Kritik äußert, sollte man sie wirklich komplett lesen. Hier ein Link:
ENZYKLIKA CARITAS IN VERITATE
Anmerkung: Auch diesen Link kann man nicht mehr aufrufen
Hier ein neuer Link:
ENZYKLIKA CARITAS
ENZYKLIKA CARITAS
Mittwoch, 8. April 2009
Zitat Dürrenmatt
Ein passendes Zitat zum menschlichen Wesen:
Das menschliche Wesen ist dem menschlichen Tun davongelaufen,
das ist unsere Tragik. Trotz aller unserer Kenntnisse
verhalten wir uns immer noch wie die Höhlenmenschen von einst.
(Friedrich Dürrenmatt [1921-1990]; schweiz. Dramatiker)
Das menschliche Wesen ist dem menschlichen Tun davongelaufen,
das ist unsere Tragik. Trotz aller unserer Kenntnisse
verhalten wir uns immer noch wie die Höhlenmenschen von einst.
(Friedrich Dürrenmatt [1921-1990]; schweiz. Dramatiker)
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